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Defekte CAD-Modelle für 3D-Druck reparieren: Ruhrsource CUR3D – Die Lösung 2021

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Defekte CAD-Modelle für 3D-Druck reparieren: Ruhrsource CUR3D – Die Lösung 2021

Viele kennen es: Das CAD-Modell wurde in vielen Stunden mühevoller Arbeit erstellt, doch endlich ist es fertig. Nun soll esl 3D-gedruckt werden. Doch im Slicing-Programm wie CURA, Simplify3D, etc. gibt es plötzlich Probleme. Teile oder Flächen des Modells fehlen, Säulen oder Strukturen sind zu dünn für den Druck oder das Modell ist überhaupt zersprengt. Sehr ärgerlich und die manuelle Nachbearbeitung der CAD-Datei würde wieder Stunden dauern. Was also tun? Welche einfachen Lösungen, Software und Tipps gibt es? Das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Die klassischen CAD-Fehler bei 3D-Druck Modellen

In unserer insgesamt 7 Jahre langen Erfahrung im 3D-Druck mit hundertausenden Druckstunden haben wir schon so ziemlich alles gesehen. Doch es gibt Fehler die häufiger auftreten. Hier eine kleine Aufzählung und wie sie zu vermeiden sind.

Flächen statt Körper

Viele CAD-Programme, zum Beispiel ArchiCAD, arbeiten mit Flächen die aufeinander gefügt werden. Hier können dann bei der notwendigen Umwandlung in vollvolumige und wasserdichte Mesh-Körper (die für den 3D-Druck notwendig sind) große Probleme auftreten. Das liegt zum Beispiel daran, dass Flächen sich gerade nicht berühren und so ein Schlitz bleibt. Oder an der Spitze oder Ecke von mehreren Flächen die sich berühren bleibt ein kleines Loch. Da Flächen per Definition eine Stärke von Null aufweisen werden sie dann von der Slicing-Software nicht erkannt und somit ignoriert. In selten Fällen misinterpretiert die Slicing Software auch sich überlappende Flächen und spukt seltsame Gebilde aus. Hier ist es wichtig darauf zu achten mit den Flächen sehr sauber zu arbeiten. Überlappungen sind besser als Schlitze oder Löcher. Noch besser sind natürlich CAD Programme die von Haus aus mit Körpern arbeiten, wie zum Beispiel Autodesk Fusion 360.

Zu dünne Strukturen

Säulen von Architekturmodellen, Rippen in Gehäusen und andere dünne Strukturen können ebenfalls eine Herausforderung darstellen. Oft werden 3D-Druck Modelle herunterskaliert. Dabei wird oft übersehen, dass z.B. Säulen unter die Möglichkeitsgrenze des 3D-Drucks geschrumpft werden, oder Stäbe bei Modellbaufiguren zu dünn werden. Generell gilt: Bei FDM-Druck gilt je nach Höhe minimal 2-3mm bei SLA-Druck je nach Höhe minimal 0,5-1,5mm Modellstärke. Zum Unterschied zwischen der FDM- und der SLA-Technologie geht es hier.

Keine passende Auflagefläche

3D-Druck lebt davon, dass die erste Schicht des Drucks auf eine ausreichend große, satte Auflagefläche gedruckt wird. Das erleichtert wesentlich die Haftung auf der Druckplatte und damit das erfolgreiche Druckergebnis. Oft wird eine große glatte Auflagefläche nur von einem oder zwei kleinen heraustehenden Stücken blockiert, die für das Design vielleicht gar nicht notwendig sind. Achten Sie wenn möglich darauf, solche Ausbuchtungen zu vermeiden.

Innenleben

Auch wieder meistens ein Architekturproblem: Das Haus ist designt, sowohl von innen und von außen. Nun möchte man gerne ein Massenmodell davon drucken. Da jedoch irgendwo ein Loch in der Hülle ist nimmt die Slicing Software sowohl die Außenwände, als auch das Innenleben war. Dadurch erhöht sich die Druckzeit immens. Die Lösung: Für den 3D-Druck die Außenhülle mit den Flächen wirklich dicht machen. Oft sind die “Fenster” nicht dicht.

Die einfachste Softwarelösung

Die oben genannten Probleme sind in der 3D-Druck Community seit Jahren wohlbekannt. So hat sich die Ruhrsource GmbH entschieden etwas dagegen zu tun und hat CUR3D entwickelt. Binnen Wochen verbreitete sich die Software wie ein Lauffeuer.

Netfabb vs. CUR3D

Viele Anwender kennen Netfabb als schnelle kostenlose Online-Lösung für das Füllen von Löchern in 3D-Modellen. Und CUR3D (sprich: Cured) ist das Next-Level Netfabb. Denn Netfabb versagt schnell einmal ab 25MB Dateigröße und spukt auch öfter Fehler aus. CUR3D wurde speziell für große und komplexe Dateien entwickelt. Unser Test eines komplexen Blumen-Bouquet mit über 300MB wurde in unter einer Minute erfolgreich bearbeitet! Laut dem Hersteller Ruhrsource kann mit CUR3D JEDES Modell druckfähig gemacht werden.

Was kann CUR3D?

CUR3D wurde genau für die gängigen 3DDruck Slicing Probleme entwickelt. Diese sind

  • das schließen von Löchern (“wasserdicht” machen)
  • das Löschen von Innenstrukturen und füllen des Modells
  • das Korrigieren von falsch ausgerichteten Flächen
  • die Möglichkeit das Modell aufzudicken um dünne Strukturen druckbar zu machen.

Wie kommen Sie an die Software?

Prinzipiell können Sie zwischen Dienstleistung und Kauf unterscheiden:

  • Dienstleistung: Senden Sie uns Ihre Datei und wir schicken Sie durch unser Programm. Der Preis richtet sich dabei nach der Dateigröße und Komplexität. Dauer: ca. ein Werktag. Senden Sie dafür eine Anfrage an office@3dee.at und erhalten ein unverbindliches Angebot.
  • Kauf: Wenn Sie den Service öfter nutzen möchten zahlt sich eventuell ein Kauf aus. Die günstige Maker-Version und die etwas teurere Professional Version mit mehr Funktionen und der Möglichkeit Drucker und Profile anzulegen stehten zur Auswahl. Es gibt auch eine kostenlose 14-tägige Testversion auf Steam, ein Export der Dateien ist darin jedoch nicht möglich. Anfrage an office@3dee.at.

Wir hoffen der Blogbeitrag war für Sie informativ! Welche Funktion gefällt Ihnen am Besten? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!

 

Bis zum nächsten Mal!

Ihr 3Dee Team

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